Autor*innen: Irén Horváth, Gabriele Buruck, Peter Richter | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.01.2015 | DOI: 10.3936/1284
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Abstract
Rückenschmerz ist ein häufig auftretendes Problem bei Pflegepersonal. Eine medizinische Ursache lässt sich in den meisten Fällen nicht eindeutig identifizieren, so dass andere Faktoren in den Fokus rücken. Ziel war es daher, den Zusammenhang von Arbeitsmerkmalen und Rückenschmerzen bei Pflegekräften der Altenpflege zu untersuchen. Die Analyse der Arbeitsmerkmale erfolgte mit dem Beobachtungsinterview „Screening Gesundes Arbeiten“ (Debitz et al., 2010). Die Erfassung der Rückenschmerzen wurde mit der Symptomfigur des Nordic Questionnaire (Kourinka et al., 1987) realisiert. Mittels Clusteranalyse konnten ein risikoreiches und ein risikoarmes SGA-Tätigkeitsprofil abgebildet werden. Die Pflegekräfte mit risikoreichen Tätigkeiten gaben ausgedehntere Rückenschmerzen an. Die Regressionsanalyse zeigte, dass hohe Arbeitsintensität und mangelnde soziale Unterstützung signifikante Prädiktoren für Rückenschmerzen sind. Die Bedeutung von Arbeitsmerkmalen als Risikofaktoren wird untermauert.
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