Autor*innen: Dr. Renate Adam-Paffrath | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 16.10.2015 | DOI: 10.3936/1314
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Abstract
Ziel der Untersuchung war herauszufinden, wie professionelle Pflegepersonen im ambulanten Arbeitsbereich ihre persönliche Würde empfinden und wodurch diese Empfindung beeinflusst wird. Das Thema wurde bisher in Deutschland nicht erforscht. Daher wurde die Grounded Theory als Instrument zur Datenerhebung ausgewählt. Die Datenauswertung erfolgte mit einem neuen Auswertungsinstrument, dem Qualitative Analysis Guide of Leuven (QUAGOL). Die Ergebnisse zeigen, dass Pflegepersonen ihre Würde ex negativo in Form von Demütigungen beschreiben. Auf der Basis der Erkenntnisse aus den Daten werden zunächst pflegerelevante ethische Dimensionen für den ambulanten Pflegebereich identifiziert. Diese werden dann in einer vertieften Gesamtschau auf die Ergebnisse in dem Modell der „Trias der Demütigung“ einer Sichtbarkeit zugeführt.
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