Autor*innen: Kerstin C. Freund | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 16.10.2015 | DOI: 10.3936/1315
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Abstract
Einleitung: Aufgrund unzureichender Datenlage in Deutschland können keine Aussagen darüber getroffen werden, in welchem Zusammenhang strukturelle Rahmenbedingungen sowie Pflegeund Versorgungsqualität in stationären Altenpflegeeinrichtungen stehen. Methode: Der Pilotstudie wurde ein Mixed-Method-Design in Kombination mit der „methodological metaphor of triangulation“ zugrunde gelegt. Ergebnisse: Die strukturelle Ausgestaltung des Pflegeversorgungssystems wirkt sich maßgeblich auf die Möglichkeiten und Grenzen der Qualitätsentwicklung in der Pflege aus; Rechte pflegebedürftiger Menschen werden massiv eingeschränkt. Wesentliche Einflussfaktoren sind auf der Einrichtungsebene verortet. Diskussion: Ausschlaggebend für die Ausprägung von Qualitätsindikatoren scheint die Ausgestaltung der Prozessebene zu sein. Es ist eine Deregulierung erforderlich, die die Rechte von pflegebedürftigen Menschen wieder herstellt und die Personalbedarfsermittlung an den zu bewältigenden Aufgaben ausrichtet.
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