Autor*innen: Ursula Halbmayr-Kubicsek | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 07.12.2015 | DOI: 10.3936/1320
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Abstract
Tod und Sterben wird zunehmend in Institutionen der Akutund Langzeitpflege sowie in palliative Einrichtungen gedrängt. Jungen Menschen fehlt daher der Kontakt mit sterbenden oder toten Menschen. Auf Grund dieser fehlenden Erfahrung wird die Nähe zum Tod in der pflegerischen Ausbildung oft problematisch erlebt. Vorerfahrungen sowie Erwartungen und Befürchtungen vor der Konfrontation mit sterbenden und toten Menschen wurden erhoben. Ebenso konnten Wünsche der Studierenden für den Palliativunterricht ermittelt werden. Für die vorliegende Arbeit wurde ein qualitativer Forschungsansatz ausgewählt. Die Datenerhebung fand mittels einer offenen, schriftlichen Befragung statt. Die Auswertung der Daten erfolgte in Anlehnung an die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring. Studierende der Gesundheitsund Krankenpflege bringen wenig Vorerfahrung mit sterbenden Menschen mit. Ihre Befürchtungen beziehen sich auf Ängste vor der Pflege Sterbender und Verstorbener, Umgang mit Angehörigen, Nähe und Distanz sowie Befürchtungen bezüglich der Bewältigung. Erwartungen an den Unterricht in Palliative Care ergeben sich hauptsächlich aus diesen Ängsten. Sowohl Lehrende als auch Pflegende in der Praxis sollten Befürchtungen und Bedürfnisse der Auszubildenden erkennen, sich damit auseinandersetzen und diese in Theorie und Praxis berücksichtigen, um nachhaltig eine positive Einstellung für die End-of-Life Care zu ermöglichen.
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