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Delegation und Substitution ärztlicher Tätigkeiten an Pflegekräfte – eine Patientengefährdung?

Autor*innen: Lukas Schmülling   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 18   |   Heft: 12   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 07.12.2015   |   DOI: 10.3936/1321


Abstract

In der medialen Diskussion wird der Ärztemangel in Deutschland immer wieder diskutiert. Eine mögliche Lösung wäre, ärztliche Tätigkeiten an Pflegekräfte zu delegieren und substituieren, wogegen sich die ärztliche Berufsgruppe wehrt, da Qualitätsverluste bei der Patientenversorgung befürchtet werden. Ein genereller Ärztemangel ist in Deutschland nicht feststellbar, lediglich ein relativer Ärztemangel in ländlichen Gebieten für Hausärzte. Die Studienlage zur Delegation und Substitution ärztlicher Tätigkeiten an Pflegekräfte ist schwach. Die vorliegenden Studien geben die Tendenz, dass die Delegation und Substitution ärztlicher Tätigkeiten keine Patientengefährdung implizieren. Für die Probleme der zukünftigen Herausforderung im Gesundheitswesen müssen alle Beteiligten eine gemeinsame Lösung finden, ohne sich auf die historisch gewachsene Rollenverteilung zu berufen.


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ENTWICKLUNG STUDIE GRUPPE KRANKENPFLEGE GESETZ ARBEITSBELASTUNG PROBLEM RICHTLINIE DELEGATION
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