Autor*innen: Karin Thomas, Prof. Dr. Claudia Mischke, Christa Vangelooven | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 18.12.2015 | DOI: 10.3936/1325
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Abstract
Im Rahmen von spitalvergleichenden Qualitätserhebungen wird seit 2011 in der Schweiz jährlich eine nationale Prävalenzerhebung zum Qualitätsindikator „Sturz“ in den Akutspitälern durchgeführt. Auf Grund von vermuteten Unsicherheiten im Verständnis der Fragen zum Sturz, wurde der helvetisierte, in Deutsch, Italienisch und Französisch übersetzte Fragebogen „Sturz“ der Methode “International Prevalence Measurement of Care Problems” der Universität Maastricht, einer qualitativen Inhaltsvalidierung unterzogen. Die kognitive Interviewtechnik des „Verbal Probing“ erlaubt das gezielte Abfragen des Verständnisses und das Testen von möglichen Umformulierungen. Die Ergebnisse aus 24 Interviews in Deutsch, Französisch und Italienisch zeigten ein identisches Verständnis der Fragen. Unklarheiten der Fragen und der Antwortkategorien konnten identifiziert und präzisiert werden und führten zu Anpassungen von Fragebogen und Begleitdokumenten, um den zukünftigen Vergleich der Messergebnisse weiter zu optimieren.
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