Autor*innen: Lydia Neubert | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 19 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 23.03.2016 | DOI: 10.3936/1337
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Abstract
Die Zeit davor und der Heimeinzug sind kritische Lebensphasen für hilfeoder pflegebedürftige Menschen und ihre Verwandten, die bis dahin das Leben zu Hause ermöglichten. Manchmal müssen Betroffene auf das Freiwerden eines Heimplatzes warten. Bisher ist wenig darüber bekannt, wie Angehörige diese Zeit erleben. Zur Annäherung auf diese Frage wurden fünf episodische Interviews mit Angehörigen mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring analysiert. Der Entschluss für das Ende der Pflege zu Hause birgt ein hohes Konfliktpotenzial für die Betroffenen. Der ausgelöste Gefühlsaufruhr und verschiedene äußere Umstände fordern sie in ihren bisherigen Rollen heraus. Ein gelungener Heimübergang kann dazu beitragen, die Konflikte zu bewältigen. Sorgt der Umzug für die erhoffte Erleichterung der Angehörigen, finden sie leichter in ihre neue Rolle als Angehörige eines Heimbewohners. Hierzu ist eine spezialisierte Begleitung, wie sie von Transitionsbegleitern geboten werden kann, von Nöten
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