Autor*innen: Yvonne Winkler, Karolina Beifus, Jun.-Prof. Dr. Juliane Köberlein-Neu | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 19 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 23.03.2016 | DOI: 10.3936/1339
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Abstract
Mit dem vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt „solimed Pflegemanagement – EDV gestütztes Pflegemanagement in der integrierten Versorgung“ soll eine Lösung für eine moderne digitale Kommunikation zwischen Pflegeeinrichtungen und medizinischen Einrichtungen aufgezeigt werden, die die Dokumentation vereinfacht und standardisiert sowie die fachund sektorenübergreifenden Behandlungsprozesse zwischen Pflegekräften und Ärzten qualitativ verbessert und optimiert. Um ein optimales Kommunikationssystem zu schaffen, welches den organisatorischen und fachlichen Anforderungen sowie den Nutzungsanforderungen der verschiedenen Akteure des Behandlungsprozesses entspricht, wurden eben diese Akteure zu ihren fachlichen Interessen und Ansprüchen befragt. Die Delphi-Methode beschreibt ein geeignetes Mittel, um in den heterogenen Gruppen des Gesundheitsnetzwerkes Konsens über Anforderungen einer gemeinsamen Kommunikationslösung zu bilden. Durch die methodischen Ansätze einer Delphi-Befragung wurde gewährleistet, dass sowohl Meinungsäußerungen als auch die Entscheidungsfindung weitestgehend durch Statusunterschiede oder gruppendynamische Faktoren unbeeinflusst bleiben. Erstmals entscheiden die Personen über den Inhalt einer vernetzten, elektronischen Kommunikationslösung, die im weiteren Verlauf des Projektes und bestenfalls darüber hinaus, auch tagtäglich damit arbeiten müssen. Systemakzeptanz und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter des Netzwerkes könnten durch diese Form der Mitgestaltung sektorenübergreifend positiv beeinflusst werden.
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