Autor*innen: Sonja Scheichenberger, Martin Fangmeyer | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 19 | Heft: 6 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 07.06.2016 | DOI: 10.3936/1344
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Abstract
Die zunehmende Institutionalisierung Schwerstkranker und Sterbender stellt eine Herausforderung dar. Die Literatur fokussiert die physiologischen Aspekte und ist durch weitgehende Konzeptlosigkeit gekennzeichnet. Um die Bedürfnisse abzubilden, ist es aktuell erforderlich mehrere Pflegediagnosen zu stellen. Ziel der Entwicklung ist, die speziellen Bedürfnisse adäquat darzustellen, um damit eine aussagekräftige Dokumentation zu fördern und eine multidimensionale Grundlage zu bieten. Durch die Darstellung der zentralen Bedürfnisse dieser Menschen in Form einer Pflegediagnose wird ein Lückenschluss zwischen der Transparenz der eigenständigen Leistungen, Grenzen der Dokumentation, individuellen Möglichkeiten und sprachlichen Fähigkeiten der Pflegenden unterstützt. Durch die Pflegediagnose kann der Handlungsspielraum und ein Beitrag zur angemessenen sprachlichen Formulierung der spezifischen sowie essentiellen Bedürfnisse im Kompetenzbereich der Pflege synoptisch dargestellt werden.
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