Autor*innen: Dorothea J. Thimm, Prof. Dr. med. Attila Czirfusz | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 19 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 12.10.2016 | DOI: 10.3936/1439
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Abstract
Durch ein unfallbedingtes Schädel-Hirn-Trauma oder eine hypoxische Hirnschädigung kann ein Mensch ins Wachkoma fallen. Ohne Rehabilitationsfortschritt in Phase A (Akutbehandlung) und/oder Phase B/C (Frührehabilitation/Frühmobilisation) verbleiben diese Menschen häufig in einer Langzeitversorgung der Phase F. Manuelle Therapien werden seit Jahren mit Erfolg angewandt. Gerätegestützte Therapien wie die Schallwellentherapie sind noch wenig erforscht. Die vorliegende explorative Studie befasst sich mit der Erprobung dieser Therapieform. Hierzu wurde auch eine schriftliche Befragung in 15 Pflegeeinrichtungen und bei acht Angehörigen durchgeführt (n=40). Die Ausschöpfungsquote betrug 18%, die Rücklaufquote 60%. Die Untersuchung liefert aussagekräftige Ergebnisse zur Nutzung, zur unmittelbaren und dauerhaften Wirkung sowie zur personalen Begleitung. Die Schallwellentherapie scheint für Menschen im Wachkoma der Phase F eine wirkungsvolle und praktikable ergänzende Therapieform darzustellen.
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