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Verbessert körperliche Aktivität die Durchführbarkeit der Aktivitäten des täglichen Lebens? Ansatzpunkt universeller Prävention in der stationären Pflege

Autor*innen: Prof. Beate Blättner, Caroline Wöhl, Hendrik Siebert   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 20   |   Heft: 2   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 09.02.2017   |   DOI: 10.3936/1479


Abstract

Mit dem Präventionsgesetz haben Pflegekassen den Auftrag erhalten, Leistungen zur Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen zu erbringen. Ein Ansatzpunkt universeller Prävention ist körperliche Aktivität. In einer systematischen Recherche nach synthetisierter Evidenz konnten 10 systematische Reviews heterogener Qualität identifiziert werden, die allerdings keine patientenrelevanten Endpunkte definierten, zur Messung geeigneter Endpunkte wenig geeignete Instrumente verwendeten oder den Ansatz universeller Prävention nicht hinreichend berücksichtigten. Im zweiten Schritt wurden daher geeignete Primärstudien aus dem am besten entsprechenden systematischen Review selektiert und in einer systematischen Recherche neuere Primärstudien identifiziert. 15 Studien geringer methodischer Qualität konnten berücksichtigt, die Ergebnisse aus 14 Studien in einer Meta-Analyse statistisch zusammengefasst werden. Körperliche Aktivität scheint empfehlenswert, weitere Forschung ist allerdings notwendig.


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