Autor*innen: Arne Evers | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 20 | Heft: 8 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 21.08.2017 | DOI: 10.3936/1505
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Abstract
Die Nutzung von Bildern ist in der Pflegewissenschaft unterrepräsentiert. Das ist insofern verwunderlich, da insbesondere die Pflegeberufe von hoher Bildlichkeit geprägt sind. In diesem Artikel wird anhand der dokumentarischen Methode der Bildinterpretation nach Ralf Bohnsack ein Verfahren vorgestellt, mit dem man das Besondere von Bildern methodisch darlegen kann. Dies erfolgt anhand eines Bildes einer Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Auswertung zeigt, dass das Bild diametral ist: Auf der einen Seite die starke, selbstbewusste Pflegefachkraft, auf der anderen Seite eine Pflegefachkraft, die zurückhaltend und schutzbedürftig dargestellt ist. Als Schlussfolgerung wird abgeleitet, dass sich die Methode sehr gut eignet und einen weiteren methodologischen Zugang für die Pflegewissenschaft bietet.
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