Autor*innen: Stefanie Maurer, Günther Sitzmann, Dr. phil. Franco Mantovan | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 21 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 21.03.2018 | DOI: 10.3936/1556
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Abstract
Die mechanische Darmvorbereitung (MBP) ist eine präoperative Maßnahme, die lange Zeit als Routineverfahren vor kolorektalen Eingriffen galt, da man annahm, dass dadurch die Inzidenz von postoperativen Komplikationen wie Surgical Site Infection (SSI), Morbidität und Mortalität gesenkt wird. Jedoch gibt es in der Literatur keinen Konsens diesbezüglich. Eine weitere Form der Darmvorbereitung ist die Kombination aus der MBP und der präoperativen Gabe oraler Antibiotika. Dessen Einfluss auf postoperative Komplikationen ist auch nicht zur Gänze geklärt. In dieser narrativen Literaturübersicht wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss die MBP und die Kombination aus MBP und oralen Antibiotika auf spezifische postoperative Komplikationen (Morbidität, Länge des Krankenhausaufenthaltes, Mortalität, SSI, Anastomoseninsuffizienz, prolongierte postoperative Darmparalyse) in der elektiven kolorektalen Chirurgie haben. Dazu wurde eine systematische Literaturrecherche in den elektronischen Datenbanken durchgeführt. Es gibt Hinweise darauf, dass die postoperativen Outcomes von Patienten, die eine MBP erhalten haben und jene die keine Darmvorbereitung erhalten haben, sich nicht sehr unterscheiden. Hingegen zeigt sich durch die Kombination aus der MBP und der präoperativen oralen Antibiotikagabe eine deutliche Reduktion der postoperativen Komplikationen.
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