Autor*innen: Maria Steinwandter, Dr. Franco Mantovan, Dr. Erwin Kirchler | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 21 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 21.03.2018 | DOI: 10.3936/1561
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Abstract
Die Tiefe Hirnstimulation (DBS = Deep Brain Stimulation) stellt seit einigen Jahren eine effektive Therapiemethode zur Reduktion der motorischen Symptome bei Parkinson-Patienten dar. Aber neben den gewünschten Hauptwirkungen treten häufig neuropsychiatrische Komplikationen auf, die noch nicht genau erklärt werden können - auch, weil der exakte Wirkmechanismus der DBS noch nicht im Detail bekannt ist. Wie sich die Tiefe Hirnstimulation bei Parkinson-Patienten auf das Belastungsempfinden der pflegenden Angehörigen auswirkt, war in den letzten 10 Jahren vermehrt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Die Literaturrecherche ergab, dass sich die Belastungen der pflegenden Angehörigen, obwohl sich die motorischen Symptome der Parkinson-Patienten mit DBS und deren Lebensqualität verbesserten, nicht wesentlich verringerten. Die Studien weisen darauf hin, dass das Belastungsempfinden der pflegenden Angehörigen weniger mit den motorischen Beeinträchtigungen der Parkinson-Patienten als vielmehr mit der eigenen, aber vor allem der psychischen und emotionalen Befindlichkeit der kranken Familienmitglieder zusammenhängt.
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