Autor*innen: Dr. Michael Kleinknecht-Dolf, Dr. Diana Staudacher, Prof. Dr. Rebecca Spirig | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 11 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 08.11.2019 | DOI: 10.3936/1637
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Abstract
Macht es einen Unterschied, ob Führungspersonen für eine geringe oder eine große Zahl an Mitarbeitenden zuständig sind? Diese Frage bezieht sich auf die „Führungsspanne“ („span of control“) – eine Größe, die in der Akutpflege Aufmerksamkeit erfordert. Besonders im Kontext des effizienten Ressourceneinsatzes findet das Thema „Führungsspanne“ international verstärktes Interesse. Die vorliegende Literaturrecherche richtete sich auf die Definition der Führungsspanne in der Akutpflege sowie auf relevante Einflussfaktoren, Messinstrumente, Ergebnisse und Referenzwerte. Die Analyse der Studien ergab Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Führungsspanne und wichtigen Outcomes. Eine zu breite Spanne kann die Wirksamkeit des transformationalen Führungsstils verringern und betriebliche, patientenbzw. mitarbeiterbezogene Zielsetzungen gefährden. Bei zu geringer Spanne besteht die Gefahr ineffizienter Abläufe. Um die eruierten Messinstrumente in der eigenen Institution einzusetzen, ist es notwendig, zunächst ihre Validität und Reliabilität zu überprüfen.
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