Autor*innen: Teresa Campidell, Katia Trevisani, Dr. phil. Franco Mantovan, Dr.in Chiara Muzzana | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 23 | Heft: 2 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 21.02.2020 | DOI: 10.3936/1710
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Abstract
Als „postoperatives Delirium“ bezeichnet man ein neuropsychiatrisches Syndrom, gekennzeichnet durch fluktuierende Symptome, wie z. ?B. Gedächtnisstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Desorientierung, Halluzinationen und einen gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus. Es handelt sich hierbei um ein häufig auftretendes Problem, welches 15 – 53? % der chirurgischen Patient*innen über 65 Jahren betrifft und bei Intensivpatient*innen sogar einen Anteil von 70 – 87? % erreichen kann. Trotz der hohen Inzidenz bleibt das postoperative Delirium oft unerkannt und unbehandelt, was zu einem verlängerten Krankenhausaufenthalt, einer erhöhten Morbiditätsund Mortalitätsrate und einer Steigerung der Kosten führt. Der frühzeitige Einsatz von Präventionsmaßnahmen kann das Auftreten eines Deliriums um 30 – 40? % senken. Das wohl verbreitetste Präventionsprogramm stellt das „Hospital Elder Life Program“ dar. Diese Literaturrecherche beschäftigt sich damit, inwiefern die Inzidenz eines postoperativen Deliriums bei Patient*innen über 65 Jahren durch die Anwendung dieses multimodalen Programms reduziert werden kann.
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