Autor*innen: Riederer, F. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 9 | Seiten: 85 bis 91 | Erscheinung: 29.09.2020 | DOI: 10.3936/1728
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Abstract
Hintergrund: Schmerzen, Blutung und Schwellung der Operationswunde gehören zu den häufigsten Komplikationen, die nach Einsatz einer Knie-Totalendoprothese auftreten (Chughtai et al., 2017). Durch Kryotherapie sollen letztere verringert werden. Mittels innovativer Geräte, die Kryotherapie mit Kompression verbinden, sollen diese Komplikationen in noch höherem Ausmaß verringert werden (Su et al., 2012). Ziel: Ziel ist es, Kryotherapie und Kryokompression bezüglich vorher genannter Komplikationen nach Knie-Totalendoprothesenoperationen zu vergleichen und herauszufinden, ob die Kryokompression der Kryotherapie Wirksamkeit betreffend überlegen ist. Methode: Drei quantitative Studien, mit zusammen 299 teilnehmenden Patienten, wurden aus folgenden Datenbanken ausgewählt: PubMed, Cinahl, Cochrane Library und Embase. Ergebnis: Die Literaturrecherche ergab, dass der postoperative Schmerz durch Kryokompression in höherem Ausmaß gesenkt wurde, außerdem soll auch der Blutverlust gesenkt werden. Bezüglich des postoperativen Ödems und der Gelenksfunktionalität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Studiengruppen festgestellt werden. Diskussion: Durch Kryokompression ist es möglich, postoperative Schmerzen und Blutverlust maßgeblich zu reduzieren, somit die Patientenzufriedenheit zu steigern, die Compliance zu erhöhen, die Rehabilitation zu vereinfachen, den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen und so die Kosten zu senken.
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