Autor*innen: Jerg-Bretzke, L.; Karremann, M.; Beschoner, P.; Gregorio, N.; Schochter, F.; Janni6, W.; Ebner7, F.; Walter8, S.; Gregorio9, A. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 23 | Heft: 2 | Seiten: 91 bis 97 | Erscheinung: 06.04.2021 | DOI: 10.3936/1819
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Abstract
Arbeitnehmerinnen in Krankenhäusern sind häufig hohem Arbeitsstress ausgesetzt, der sowohl die Arbeitszufriedenheit als auch die körperliche und psychische Gesundheit beeinträchtigen kann. Im Sommer 2017 wurde eine anonyme und freiwillige Querschnittsbefragung zu Arbeitszufriedenheit und psychischer Gesundheit unter allen Beschäftigten der Universitätsfrauenklinik Ulm durchgeführt. Der Rücklauf der Fragebögen lag insgesamt bei 63 % (n=136): Arzt/Ärztin (n=33), Pflegekräfte (n=53) und Hebammen (n=31) wurde zudem als Gruppe „Medizinisches Personal“ (n=115) zusammengefasst. Bei fast allen Befragten fielen Mehrstunden an (91, 9 %), wobei die Mehrheit (67, 9 %) mit ihrer Arbeitszeit zufrieden war. Allerdings fühlte sich die Mehrheit durch die Mehrstunden belastet (immer bis manchmal: 85 %). Unter den Beschäftigten hatte v. a. die Gruppe der Pflegekräfte/Hebammen in den Befragungsinstrumenten zur Erfassung der psychischen Gesundheit (Depression, Ängstlichkeit, Burnout) signifikant höhere Werte. Vor allem für die Gruppe der Pflegekräfte/Hebammen konnten bereits gesundheitliche Auswirkungen der hohen Arbeitsbelastung gezeigt werden. Die konkreten Ursachen hierfür sind vielseitig, allerdings ist eine Identifizierung möglicher Verbesserungsmöglichkeiten gerade vor dem Hintergrund des Pflegeund Hebammenmangels sowie dem Erhalt der Mitarbeitergesundheit von großer Bedeutung.
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