Autor*innen: Blank, A.; Sbiegay, S.; Bonse-Rohmannt, M. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 26 | Heft: 2 | Seiten: 70 bis 76 | Erscheinung: 10.05.2024 | DOI: 10.3936/r1s0xb18
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Abstract
Die Anforderungen an die Qualifikation von Lehrenden in den Pflegeund Gesundheitsberufen sind in den jeweiligen Verordnungen und Gesetzen sehr unterschiedlich geregelt. Berufliche Bildung ist sowohl auf hochschulischem und universitärem Niveau, als auch mit berufspädagogischer Zusatzqualifikation möglich. Diese große Heterogenität berufsbezogener Kompetenzen führt zu individuell definierten Entwicklungsbedarfen der Pädagogen. Für erfahrene Lehrende stellt die kontinuierliche persönliche Weiterentwicklung zur Bewältigung der anspruchsvollen pädagogischen Arbeit eine ständige Herausforderung dar. Häufig führen die Routinen des Alltags, die Zeitknappheit und die fehlenden, zielgerichteten Unterstützungsangebote dazu, dass Verbesserungspotenziale der Lehrtätigkeit wahrgenommen, aber nicht ausgeglichen werden können. Langfristig ergibt sich daraus für die Lehrenden die Gefahr einer abnehmenden Zufriedenheit im Beruf, verbunden mit der ebenso abnehmenden Unterrichtsqualität und der Zunahme von persönlich empfundener emotionaler Belastung. Dem gegenüber stehen die Herausforderungen beim Berufseinstieg in die Pflegepädagogik. Reiber (2018) sieht diese in der Arbeitsbelastung, der Rollenfindung und in der Erfahrung fehlender Unterstützung. Daher empfiehlt sie „Standortübergreifende […] Planungen eines systematischen und passgenauen unterstützenden Berufseinstiegs“ (Reiber, 2018, S. 176).
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